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Parametrisches Design und Modellierung sind stark präsent in der Designwelt. In Architektur und Landschafts- und Stadtplanung ist das parametrische Design ein fast alltägliches Werkzeug, das neue Entwürfe generiert, die vorher weder formal noch technisch so schnell zu entwickeln waren und eröffnet mehr technische und kreative Designmöglichkeiten.
In der Architektur sind zwei Evolutionsträger der Anwendung digitaler Tools für die Form -und Konzeptfindung bekannt. Einerseits werden Szenarien digital entwickelt, die einem Konzept entsprechen, welches von einem Team oder von einzeln Experten konzipiert wurde. Dank der sehr realistischen Darstellung des Konzeptes, werden Modelle generiert, die die räumliche Wahrnehmung erweitern, in dem sie die geplanten Räumlichkeiten detailreich darstellen und auch interaktiv sein können und verschiedene Szenarien
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in den Räumen anbieten.[1] Als Beispiel nehmen wir einen weißen leeren Raum. In dem ersten Szenario hat der Raum keine Fenster und wird nicht künstlich beleuchtet. Aus Erfahrung, wissen wir, dass der Raum dunkel wirkt, aber was passiert, wenn der Raum Fenster, Mobiliar und ein Paar Leuchten bekommt? Das lässt sich detailreich und realistisch mit einem 3D Modell darstellen. Alle eingegebenen Daten werden verarbeitet und die visuelle und technische Information des Modells wird generiert und wiedergegeben. Ein System, das so funktioniert ist ein „Constraint System“, welches in dem Post „Was ist parametrisches Design?“ definiert wird.
Anderseits werden auch Bau- und Produktionsprozesse in „Propagation-based“ Systemen generiert, die auf eine konstante Dateneingabe reagieren und selbst einmalige Modelle produzieren. Das ist besonders gut daran, denn vielleicht mögen viele von den Modellen ähnlich aussehen aber jeder ist einzigartig, und je nach Kunde und Projekt entstehen mehr Variationen, die sich an die Bedürfnisse und Anforderungen anpassen. Diese kundenspezifische Massenfertigung (Mass Customization) wird als Game Changer und Time Saver eingestuft[2], weil während ein Update gemacht wird, das System automatisch generiert ein komplett neues Modell und das in einer sehr kurzen Zeit.
Also, wenn Beleuchtung auch ein Teil der Architektur und deren Konzeption ist, kann auch Beleuchtung parametrisch generiert werden. Dafür werden in Lighting Design bereits Tools eingesetzt, um Lichteffekte darzustellen und gleich die genaue Information der Lichtkomponenten zu ermitteln. Programme wie Relux oder DialuxEvo ermöglichen diese Aufgaben problemlos und viele Leuchtenhersteller, die up to date sind, verwenden Methoden wie das Building Information Modeling (BIM), die die Planung und Ausführung ihrer Produkte vernetzen. Dazu können sie den Produktlebenzyklus besser verfolgen, und dadurch auch sicher stellen, dass die Produkte richtig installiert und verwaltet werden.[3]
Normalerweise bekommen Licht Designer Aufträge, wenn Projekte bereits geplant und gefertigt sind. Nur muss das Licht irgendwo reinpassen, Kabeln müssen genau geplant werden, je nach Konstruktionsanforderungen, die passende Leuchten müssen definiert werden, etc. Das ganze in der heutigen Gesellschaft wirkt langsam und veraltet. Aber wenn das Architekturbüro und das Lichtplanungsbüro entweder dasselbe System haben oder zusammen es generieren, werden Zeiten gekürzt und der Prozess wird effizienter und energiesparender


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